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Erfolg mit moderner Eneergietechnik

FLENSBURGER TAGEBLATT:

03. Februar 2009

Erst vor sieben Jahren machte sich Lorenz Feddersen mit der Firma FeCon selbstständig. Aus dem Ein-Mann-Betrieb ist seitdem ein mittelständisches Unternehmen mit 34 Mitarbeitern geworden. Im Jahr 2010 hofft Feddersen, die Belegschaft verdoppelt zu haben. FeCon produziert an der Eckernförder Landstraße elektrische Bauteile für regenerative Energietechnik, vor allem für Windenergie- und Photovoltaikanlagen. Gestern informierte sich die Landtagsfraktion der Grünen über das Unternehmen.

"Wenn wir etwas für die wirtschaftliche Entwicklung tun wollen, müssen wir die regenerativen Energien fördern", sagte Karl-Martin Hentschel, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag. In Husum hänge bereits 40 Prozent des Bruttosozialprodukts an der Windenergie. FeCon sei ein "Arbeitsmotor der Zukunft", lobte Hentschel. Das junge Unternehmen ist stark Export-orientiert: "90 Prozent unseres Umsatzes machen wir mit dem Ausland", so Feddersen. FeCon-Produkte werden nach Spanien, Indien, Südkorea verkauft, demnächst wohl auch nach Italien und Frankreich.

Windräder und Photovoltaikanlagen erzeugen Gleichstrom, der nicht ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann - es sei denn, er wird zuvor in Wechselstrom umgewandelt. Dafür benötigt man Wechselrichter, die bei FeCon nach speziellen Wünschen der Kunden mit Blick auf Leistung, Größe, Kühlung und anderen Parameter produziert werden.

Die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise spüren jetzt auch Feddersen und sein Team. Da Banken derzeit auf ihrem Geld sitzen, können größere Windanlagen derzeit nicht gebaut werden. Auf der anderen Seite sei es schwierig, die geplante räumliche Erweiterung, mit der auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze verbunden ist, durch Kredite zu finanzieren, so Feddersen.

Gesucht werden zudem laufend Ingenieure, an denen Mangel bestehe. "Da müssen wir in die Schulen gehen und Werbung für das Ingenieurstudium machen", forderte Hentschel.

 

 

 

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